Im Europa-Cup traten Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an.
Dabei wurden auf Großfeld zunächst im selben Modus wie in der Champions League mit Vor- und Rückspiel das Teilnehmerfeld von 140 Mannschaften in drei Spielrunden auf 18 reduziert. Diese spielten dann im unterfränkischen Karlstein-Großwelzheim in der Näche von Aschaffenburg ihren Sieger aus.
Der Europa-Cup wurde stets besonders gut dokumentiert. Selbst die Welzheimer Zeitung berichtete regelmäßig, weshalb auf selbst geschriebene Texte in diesem Artikel verzichtet wird.
Kader Europa-Cup 90/91:
Hartmut Schurr, Traugott Stettner, Andreas Lindauer, Ulrich Waibel, Klaus Hinderer, Sieghart Friz, Ralf Engele, Rainer Nübel, Günter Schweizer, Franz Gottlieb, Willi Kugler, Heinz Stettner, Andreas Hinderer, Peter Gottlieb, Günter Berroth, Bernd Krauss, Roman Mohl, Albrecht Müller, Rolf Gerster, Ralf Kolb, Ralf Wolfarth, Thomas Schilk
1. Runde:
d'Karles Laichingen (Ulm) – Team Sandland 0:2
Team Sandland – d'Karles Laichingen (Ulm) 5:1
1:0 Günter Schweizer (Rechtsschuss ins linke obere Eck)
2:0 Ralf Engele (Alleingang zum Torhüter)
3:0 Klaus Hinderer (Kopfball)
3:1 Reiner Stucke
4:1 Günter Schweizer (Eingeschoben, nach klugem Pass von Rainer Nübel)
5:1 Günter Schweizer (Alleingang zum Torhüter)
Welzheimer Zeitung:
"Freizeitfußball: Die zweite Runde erreicht
Alfdorf-Hellershof. Im Europa-Cup der Freizeitmannschaften hat das Team Sandland nach einem Sieg über d'Karles Laichingen die zweite Runde erreicht. Nachdem bereits das Hinspiel in Laichingen mit 2:0 gewonnen wurde, setzte sich das Team Sandland im Rückspiel mit 5:1 (2:0) gegen den Kontrahenten von der Schwäbischen Alb durch."
2. Runde:
Team Sandland – Video-Freaks Reutlingen 4:1
0:1 Unbekannt
1:1 Günter Schweizer (Rechtsschuss aus halbrechter Position)
2:1 Günter Schweizer (Linksschuss nachdem Torwart Freistoß von Ralf Engele abklatschen lässt)
3:1 Ralf Engele (Rechtsschuss)
4:1 Günter Schweizer (Volleyschuss nach Flanke von Heinz Stettner)
Video-Freaks Reutlingen – Team Sandland 2:2
Welzheimer Zeitung:
"Freizeitfußball: Dritte Runde erreicht
Alfdorf-Hellershof. Das Team Sandland hat die dritte Runde im Europa-Cup für Fußball-Freizeitmannschaften erreicht. Nachdem sie das Hinspiel in Hintersteinenberg gegen die Video-Freaks Reutlingen mit 4:1 für sich entscheiden konnten, erreichten die Sandländer nun im Rückspiel in Reutlingen ein 2:2. was den Einzug in die nächste Runde bedeutete."
3. Runde:
Team Sandland – SpVgg Kaltwies
Der Gast verzichtete auf die Austragung der 3. Runde. Das Team Sandland erreicht kampflos das Endturnier in Aschaffenburg.
Endrunde Aschaffenburg
Es wurden vier Gruppen gebildet. Das Team Sandland wurde in Gruppe 1 (5er Gruppe) gelost.
CAF Großkrotzenburg – Team Sandland 1:0
Team Sandland – Fronfestclub Hechenblaikner 2:0
Schoppe-Schützen Stierstadt – Team Sandland 1:1
Dalles-Kicker Unterreichenbach – Team Sandland 0:1
Mit sieben Punkten qualifizierte man sich als Gruppenzweiter für das Viertelfinale, bei dem man gegen die Feierabend Kicker aus Hanau antreten musste.
Da es nach regulärer Spielzeit 1:1 stand, musste im Elfmeterschießen der Sieger ermittelt werden, was die Sandländer unglücklich mit 5:6 verloren.
Daraufhin berichtete die Welzheimer Zeitung: "Nichtsdestotrotz war das Team Sandland die bestplatzierte Elf aller teilnehmenden Mannschaften aus Süddeutschland. Den Pokal nahmen sie bei der Siegerehrung aus den Händen von Ex-Nationalspieler Jürgen Garbowski entgegen."
Europa-Cup 1992
Im folgenden Jahr nahm man erneut am Europa-Cup teil. Nach Siegen über d'Karles Laichingen, FC Max und Moritz aus Mannheim und den Zeller Schoppenkicker aus dem Zellertal erreichte man erneut das Endturnier in Aschaffenburg. Die Vorrunde in einer 3er-Gruppe konnte man mit Siegen über Kupferkanne Bergheim (3:0) und Hummerhumm Hannover (1:0) überlegen überstehen.
In der Zwischenrunde konnte das erste Spiel gegen HSV Bunk Hamm aus Westfalen mit 4:1 gewonnen werden. Im zweiten Spiel trennte man sich vom FC Wiederdorf aus Tirol mit einem 0:0.
Unglücklicherweise gewann Wiederdorf dann das letzte Gruppenspiel gegen eine am Ende durch eigene Ausfälle auf 9 Spieler dezimierte Mannschaft aus Hamm mit 4:0. Somit fehlte ein einziges Tor zum Erreichen des Halbfinales.
Am Ende konnte man sich trotzdem über Rang 6 von insgesamt wieder circa 140 Mannschaften in diesem Wettbewerb freuen.