In der Vorrunde begann man gleich mit einem müden und torlosen Unentschieden gegen Hobby 80. Doch folgten Siege sowohl gegen die Hotzenwäldler (1:0, Gastspieler Gerd Stickel) und dann auch noch relativ deutlich gegen die Sturmtruppen (3:0, Sigi, Enzo 2x). Mit Sieben Punkten zog man also in die Zwischenrunde ein.
Doch nun lag die Konzentration auf einmal nicht mehr vollkommen auf dem Höfleswetz. Denn zwischen Vor- und Zwischenrunde stand die dritte Runde im Europa Cup an. Hier landete man auf dem heutigen Ausweichplatz in Hintersteinenberg einen 6:0 Erfolg gegen die Zeller Schoppenkicker aus der Pfalz und konnte somit mit neugewonnenem Selbstvertrauen zur Welzheimer Tannwiese zurückkehren.
Auch in der Zwischenrunde blieb man sich dem Rhytmus aus zwei Siegen und einem Unentschieden treu. Zuerst mit einem 3:1 Erfolg über United Hofbräu nach Toren von Enzo und einem doppelten Torerfolg Gerds. Darauf folgte erneut ein torloses Unentschieden, diesmal gegen den FZV Aichstrut. Im dritten Spiel schlug man dann die Losers mit 3:0 (Gerd, Sigi, Eigentor) und stand damit im Endspiel des Turniers.
Die Bilanz konnte sich also sehen lassen: Sechs Spiele, ungeschlagen bei nur einem Gegentor. Nur war da im Hinterkopf noch diese Finalniederlage aus dem Jahr zuvor ..
Das Finale
Freitags sollte es dann also anstehen, das große Finale. Doch das Wetter spielte überhaupt nicht mit und so musste das Spiel auf Dienstag verschoben werden.
Da das Turnier rund um Pfingsten gespielt wurde, verbrachte man das Wochenende wie jedes Jahr bei Lagerfeuer und Ami-Zelt im Vaihinghof. Da konnte das Wetter noch so schlecht sein.
Und um einen möglichen Erfolg gebührend zu feiern, lies man bis zum Endspiel alles aufgebaut.
Der Gegner im Finale: Die Schulwiesenfreunde
Bereits Mitte der ersten Hälfte gelang Gerd Stickel der 1:0 Führungstreffer. Und dieser wurde dann mit Glück und Geschick eher unspektakulär, aber dennoch verdient, über die Zeit gebracht.
Als der langersehnte Abpfiff endlich ertönte, war die Begeisterung unbeschreiblich groß. Alle lagen sich in den Armen und feierten den Sieg beim bedeutendsten Hobbyturnier weit und breit.
Zwar hat es ganze Sieben Anläufe gebraucht, aber umso ausgelassener kehrte man zu später Stund in den Vaihinghof zurück.
Die Geschichten hierzu landen wohl besser nicht auf Papier. Man erzählt sich heute noch so allerlei.